14. Oktober 2006

IKEA, Klippan & der TransportIKEA, Klippan & der Transport

Heute war es endlich so weit und der Kauf und Transport meines neuen Klippan-Sofas von IKEA stand an. Also erstmal am Morgen eine Stunde lang bei dem Transportservice von IKEA versucht, jemanden zu erreichen. Dann endlich war der Transporter für 13 Uhr reserviert. Ich hätte das Sofa ja auch selbst transportiert, aber ich tippe drauf, dass das 1,80-m-Sofa – ganz grob geschätzt – nicht in meinen Ford Ka gepasst hätte. :lol:

Bei IKEA das Sofa aus dem SB-Regal geholt (wieso steht an dem Sofa „Bitte wende dich an unsere Mitarbeiter“, wenn man nur die Info bekommt, in welchem Regal das liegt?! Hätte man die Regalnummer dann nicht direkt daran hängen können, wie bei den anderen Möbelstück auch?!) und schon früher fertig gewesen. Der Transporter war glücklicherweise auch schon frei, weshalb der Transport auch sofort losgehen konnte. Gut, dass ich reserviert hatte, der Junge vor mir, der seine Küche transportieren wollte, musste warten (und zwar darauf, dass ich den Transporter wieder zurückbringe *hrhr*).

Die Spedition, die bei IKEA den Transportservice anbietet, hatte uns den Schlüssel zu einem Fiat Ducato ausgehändigt. Nicht mehr der neueste, aber das muss ja nichts heißen … in diesem Fall aber doch: wäre es ein Pferd oder Esel gewesen hätte man ihm den Gnadenschuss gegeben und vielleicht noch dröge Wurst draus gemacht oder so. Die Gänge ließen sich nur mit Gewalt reinhauen und das Stottern beim Anfahren macht mein Wagen nicht mal, wenn ich versuche im vierten Gang anzufahren. Glücklicherweise ist die untere Parkebene mit den Ladezonen bei IKEA Essen sehr eng gebaut, weshalb man gleich die Chance hat, die abenteuerlichen Rangierfähigkeiten des Wagens kennen zu lernen. Die Spurlage war ebenfalls katastrophal, sodass der Wagen einen Linksdrall hatte, was das Rangieren nicht einfacher macht (ich musste irgendwie an „Mirror Time“ bei Eyetoy denken).

Nachdem wir es geschafft hatten, dass Sofa zu mir nach Hause zu fahren, auszuladen und irgendwie durch das viel zu enge Treppenhaus zu tragen, machten mein Vater (der sich bereit erklärt hatte zu helfen) und ich uns durchgeschwitzt auf dem Weg zurück. Da wir den Wagen vollgetankt zurückbringen sollten, vorher noch an einer Tankstelle vorbei und … die Liter flossen. Der Mitarbeiter der Spedition meinte zwar „Der ist nicht ganz voll, bringen Sie die Quittung mit, dann bekommen Sie die 2-3 Euro“. Nachdem der Tank für 13(!) Euro gefüllt war, ging es weiter nach IKEA, mit ‘nem dicken Hals wegen der Tankrechnung (die 2-3 Euro abgezogen, hätte der Wagen dann einen Verbrauch von rund 60 l auf 100 km… das kann ja nicht stimmen, also mal schauen, wie viel der Mitarbeiter dann noch für Tankkosten rausrückt).

Bei IKEA einen Parkplatz zu finden in der Ladezone war auch nicht gerade einfach, da der Großteil der Kunden versucht direkt vor dem Eingang einen Parkplatz zu bekommen. Ich verstehe das nicht, da dort meist wirklich kaum noch Parkplätze zu finden sind (meist belegt durch Leute, die nur im IKEA Restaurant essen und anschließend zwei Duftkerzen und eine Blumenvase kaufen). Trotzdem: erstmal unten versuchen, vielleicht wird ja einer frei; und auch wenn sich andeutet, dass ein Parkplatz erst in rund 10 Minuten frei wird (weil gerade versucht wird 2 Einkaufswagen, vollbeladen, in einen Fiat Panda zu bekommen), einfach mal warten und den Weg blockieren.

Auf kurze Nachfrage bei IKEA durften wir uns auf reservierte und mit Sperren versehene Parkbuchten stellen. Dort eingeparkt dauerte es auch nicht lange bis ein Hilfssheriff (also die Leute, die die Einkaufswagen einsammeln und wegschieben) kam und gleich rumkacken musste uns die Informationen gab, dass wir dort nicht stehen dürften. Nachdem ich ihn durch wilde Grimassen ablenkte und meine Vater ihn von hinten überwältigte (… oder so ähnlich; vielleicht hab ich ihm auch nur gesagt, dass der Transporter von IKEA sei ;-) ) ging es ab zur Spedition. Dort hab ich dann noch 11 Euro fürs Tanken bekommen, meine Stimmung war wieder etwas gelockert, auch wenn ich gerne hätte noch Schmerzensgeld wegen des Transporters geltend machen wollen … naja, beim nächsten mal :-)

Kategorie: Wohnung
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1 Antwort

  1. ANNA sagt:

    HALLO,
    noch nichts gehört vom MÖBEL – TAXI sogar mit in die Wohnung tragen usw
    mfg

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