ICE-Probleme und wie die Bahn ihre Kunden betrügt
Was war das wieder für ein Tag: ein Hoch auf die Deutsche Bahn!
Ein Arbeitskollege und ich sind gestern geschäftlich nach Stuttgart gefahren. In dem ICE, der kürzer war als sonst, erfuhren wir, dass die Wagen 31 bis 38 aufgrund von Wartungsarbeiten fehlen würden.
Passagiere mit Sitzpläten in diesen Wagen müssen halt in den anderen Wagen freie Plätze suchen oder stehen. Die Reservierungsgebühr wird „selbstverständlich“ erstattet. Wir hatten zwar das Glück, dass wir unsere Sitzplätze hatte, aber ich konnte verstehen, dass sich die Mitreisenden die 3-4 Stunden stehen musste, nicht gerade gejubelt haben, obwohl die Bahn ihnen doch <sarkasmus>großzügigerweise</sarkasmus> die 4 Euro Reservierung erstattet.
Einer der Fahrgäste beschwerte sich, da er schon am Vortag, also Dienstag aufgrund ausgefallender Wagen stehen musste. Also schien das Problem nicht nur einmalig zu sein. Mein Kollege und ich beschlossen also, heute nicht unvorbereitet ins Chaos zu gehen, sondern riefen heute morgen unsere Kollegin an, die sich um Firmenreisen kümmert, doch bitte nachzuforschen, ob es Informationen gibt, bezüglich Ausfälle und ob man dann kurzfristig noch andere Sitzplätze buchen könne. Leider teilte uns die Kollegin nach kurzer Rückfrage mit, dass man bei der Bahn keine Informationen dazu hätte und man erstmal abwarten müsse.
Nachdem unser Zug, der etwa gegen 15 Uhr in München losgefahren war, versuchte unsere Kollegin abermals Informationen zu erhalten, wenn der Zug schon auf der Strecke ist, müsse man ja schließlich wissen, ob dieser nun komplett sei oder nicht. Aber man konnte immer noch keine Informationen geben. Lediglich eine Gutschrift über 10 Euro würde es geben … wir suchten also schonmal nebenbei im Internet Alternativvevrbindungen für den Notfall.
Als wir am Bahnhof waren, kam die große Überraschung: dort lief schon auf der Anzeigetafel neben unserem Zug „Ersatzzug ohne Sitzplatzreservierung“ – na gut dachten wir, einfach versuchen uns reinzudrängeln und die ersten Sitzplätze zu ergattern. Der Bahnmitarbeiter auf dem Bahnsteig wies uns aber darauf hin, dass der Zug ja schon auf München kommend voll sei. Außerdem fahre dieser Zug eh nur bis Frankfurt anstatt bis Duisburg.
Wir entschieden uns für eine Alternative zum Sardinen-Büchsen-ICE und fuhren zuerst mit einem IC nach Frankfurt Hauptbahnhof um von dort einen ICE ins Ruhrgebiet zu nehmen. Wir hatten sogar Glück und bekamen Sitzplätze. Am Frankfurter Hbf erfuhren wir, dass der ICE erstmal 20 Minuten Verspätung hat, außerdem war es nicht mehr möglich in diesem Sitzplätze Frankfurt – Duisburg zu reservierung. Somit verbrachten wir unsere Zeit erstmal im Gang, an den Ausgängen, auf dem Boden sitzend und kniend. Wenigstens lernten wir Renate und ihre Kollegin vom ZDF kennen, die von der Buchmesse kommend für eine nette Unterhaltung da waren
(Renate, falls du das lesen solltest: www.collegehumor.com/video:1788161). Während wir dort saßen versuchte ich eine Sitzplatzreservierungen per UMTS zu ordern, wenn schon nicht ab Frankfurt, dann eben danach. Ab Köln Messe / Deutz klappte es und wir reservierten Sitzplätze erfolgreich. Aber bis dahin war es erstmal noch ein längerer Weg: denn der ICE fuhr unplanmäßig auch Limburg, Montabaur, Bonn/Siegburg an, da ein anderer ICE auf dieser Strecke ausgefallen war… nicht dass wir eh schon viel zu spät waren.
In Köln Deutz gingen wir zu unseren Sitzplätzen und stellten fest: Iiiiehh … die Sitzplätze waren total nass, da es in dem Wagon ziemlich stark von der Decke tropfte, was von den Fahrgästen dort schon in München nootdürftig versucht wurde, mit Zeitungen und Papiertüchern an der Decke zu stopfen. Somit waren die Sitzplätze auch – auf gut Deutsch – für’n Arsch. Aber wir hätten sie eh nicht bis Duisburg nutzen können, denn in Düsseldorf hat uns der Schaffner rausgeschmissen, da unser Zug „technische Probleme im vorderen Triebwagen“ hatte. Also mussten wir nochmal ausweichen. In dem neuen ICE gab es kurz vor Duisburg die Durchsage, dass Fahrgäste mit Zielen X, Y und Z doch bitte in Duisburg zum Service Point der Deutschen Bahn sollten. Wie gut, das wir dann endlich am Ziel waren.
Somit hatten wir anstatt einer 3 Stunden Fahrt mit Sitzplatzreservierung einer um mehrere Stunden längere Odysee mit solch Luxus wir Stehen oder im Gang Sitzen. Was mich an der Sache aber noch viel mehr aufregt ist die Kommunikation der Deutschen Bahn. War wirklich mit den ICE los ist, erfuhren wir erst durch Zufall durch die Frau meines Kollegen, die das ganze in den Nachrichten gesehen hatte. Okay, die Bahn will uns nicht in Panik versetzen; eine Taktik die sicher nicht so unklug ist, jedoch wenn man darum weiß und explizit um Informationen bemüht ist wie z. B. „fährt mein Zug“ oder „was ist mit meinem Sitzplatz“, dann sollte man diese doch mitteilen können, anstatt die Leute total in Unwissenheit zu lassen. Und ich finde es ist eine Frechheit, ja ich denke es ist auch schon Betrug am Kunden, wenn es über die Homepage noch möglich ist, einen ICE zu buchen, zum vollen Preis, wenn die Bahn doch schon weiß, dass dieser nicht fährt und stattdessen ein viel zu kurzer Ersatzzug fährt, der nichtmal die gesamte Strecke abdeckt.
Ein Horrortrip.. Aber was WAR denn nun mit den ICEs???
[...] rituellem alljährlichem Verkünden neuer, weiterer Ticket-Aufschläge. Und teuer sind sie längst, serviceschwach und [...]
noch viel schöner: war auf dem Weg zu meinem Praktikum, letzte Monatskarte war abgelaufen, Automaten waren defekt, Schalter geschlossen, kein Schaffner im Zug auffindbar. selbes am Zielbahnhof. Auf dem Rückweg wurde ich dann kontrolliert und habe der Schaffnerin mein Problem geschildert, doch diese stellte sofort einen Zahlschein über 45 Euro aus da das ja nur ne ausrede sei und ich einfach nicht zahlen will, quasi ich wurde sofort als Schwarzfahrer abgestempelt. Bin dann am Nachmittag sofort zum Schalter am Bahnhof in Naumburg/Saale (ab da bin ich frühs immer gefahren). Dort wurde mir gesagt ich solle das erste Schreiben der DB abwarten und mich dann darauf hin melden. Das hab ich dann auch gemacht. nur 1. das erste Schreiben der DB war sofort eine Mahnung da gingen die kosten von 45 Euro plötzlich auf über 100 Euro. Auf mein Schreiben an die DB habe ich keine Antwort erhalten, sondern postwendend ein Schreiben vom Rechtsanwalt bekommen welcher die DB vertritt. Was soll das? Das ist BETRUG. kurz vor erhalt dieses Schreibens hat meine Mutter die 100 € an die DB überwiesen weil wir keine Lust auf ewige Streiterein mit diesem sche.. Verein hatten. Dann habe ich bei diesen Anwalts-Idioten angerufen und denen gesagt das wurde schon vor längerer Zeit überwiesen und das ich deren Forderung nicht nachkommen werde. DB sagte denen sie hätten kein Geld erhalten (obwohl der Zahlungseingang bestätigt wurde, da meine mom auf der Sparkasse arbeitet) jetzt soll ich doch den Nachweis erbringen das ich das auch wirklich überwiesen habe. Ende vom Lied wir werden jetzt ebenfalls einen Anwalt einschalten und gegen die DB rechtlich vorgehen. Das schlimmste an der ganzen geschichte ist das selbst Anwälte diese Betrugsmasche unterstützen. Kenne übrigens genug Leute denen es ähnlich ergangen ist mit der DB. Ich werde nie wieder mit einem Zug der DB fahren! ich hoffe das dies hier von vielen Leuten gelesen wird. Falls ihr auch mal keine Fahrkarte lösen könnt nehmt euch sofort einen Anwalt den es wird dank der DB auf jeden Fall zu einem Rechtsstreit kommen.
MfG
aD
wenn man eine festgebuchte rückreise nicht wahrnehmen kann,und einen tag früher zurück muss,habe ich ja verständniss dafür,dass ich den normalen preis dafür bezahlen muss,aber warumerstattet man mir nicht den günstigeren preis,der gebucht,und auch bezahlt wurde zurück,sind das besondere machenschafftungen,und verarschungen,der bahn bahn,glückwunsch,mit freundlichen grüssen giovanni strizzolo
Kundenfreundlich ist anders!
Abzocke gewollt.
Ich habe heute eine Sitzplatzreservierung online durchgeführt.
Da meine Frau und ich mit der Aida fahren müssen wir nach Hamburg.
Eine Bahnfahrkarte wurde für uns über “aida” gebucht (zum gleichén Preis wie die Originalfahrkarte der Bahn), allerdings ist bei der Buchung eine Sitzplatzreservierung nicht möglich.
Und hier setzt die Kritik bzw. Abzocke an:
Bei der Buchung mit Fahrkarte im Netz kostet die Hin- und Rückfahrt
pro Person und Strecke 2,50€
Bei der Buchung ohne Fahrkarte im Netz kostet die Hin- und Rückfahrt
pro Person und Strecke 4,50€.
Ich gehe davon aus, dass JEDER, der mit der Bahn fährt eine Fahrkarte hat.
Mit welchem Recht berechnet die Bahn hier pro Strecke und Person 2,00€ mehr?
Der Aufwand für die Bahn ist gleich, nämlich null, da alles übers Internet OHNE Personalaufwand geht.
Dem Zugbegleiter hat die gleiche Tätigkeit: Die Reservierungsschilder anzubringen. Ob “mit oder ohne” Fahrkarte.
Hier wurden mir bewusst 8,00€ zusätzlich aus der Tasche gezogen, ich vermeide den Ausdruck gestohlen.
Gleiche Leistung für mehr Geld.
DAS IST ABZOCKE !
Leider musste ich so buchen, aber es wird wohl eine Ausnahme sein mit der Bahn fahren zu müssen.
Ich behaupte:
Die “Macher der Bahn” nehmen bewusst in Kauf, dass der Kunde bucht, egal ob er es merkt dass es Abzocke ist oder nicht und meinen der Bürger ist einfach zu blöd, nur die Macher sind intelligent.
Dem ist nicht so.
Hier wird dem Bürger bewusst das Geld aus der Tasche gezogen.
DAS IST UNFAIR, ABZOCKE UND MODERNES RAUBRITTERTUM !!!!!!!!!