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10. Juli 2007

Für eine Handvoll „Ten-Cents“Für eine Handvoll „Ten-Cents“

Was trudelte da in mein E-Mail-Postfach, eine Nachricht mit dem Betreff „LCD Fernseher geschenkt“. Eine Werbung für das neue Auktionshaus tencents.de (auf Verlinkung verzichte ich mal), die mir verspricht: „heute schenken wir Ihnen bei www.tencents.de/nl/12345/ alle auslaufenden Artikel – egal ob LCD Fernseher, Xbox 360 oder iPod“. Klingt ja ziemlich toll, aber man ist ja nicht doof und schaut sich das Angebot einmal genauer an.

Ten Cents ist ein neues Auktionshaus, das sich von Konkurrenten wie eBay unterscheidet: die Gebotsschritte sind nur in Zehn-Cent-Schritten möglich (daher auch der Name) – So sollen möglichst geringe Preise erreicht werden. Zum anderen gibt es kein festes Enddatum für eine Auktion; dies entspricht eher einer echten Auktion. Sollte also innerhalb der letzten Minute ein neues Gebot eingehen, wird der Countdown wieder auf 60 Sekunden erhöht. Dies wiederholt sich so lange, bis kein Gebot mehr eingeht. Das ganze klingt ja gar nicht mal so verkehrt und bis auf die Nur-in-Zehn-Cent-Schritten-Hürde, die das ganze ein wenig in die Länge zieht, auch gar nicht mal so uninteressant.

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23. Mai 2007

Wieso bin ich eigentlich nicht bei Studi-VZ angemeldet?Wieso bin ich eigentlich nicht bei Studi-VZ angemeldet?

Die Frage stelle ich mir so langsam wirklich. Studieren muss man ja dafür auch nicht, StudiVZ, die Facebook-Kopie wird im meinem Freundes- und Bekanntenkreis wie eine normale Chat-Community verwendet. Insbesondere durch die nicht abreissende Flut an Negativmeldungen, die verdeutlicht, dass weder die Programmierer Ahnung haben, was sie da genau machen, noch die Datenschutzbeauftragten, noch die Gründer, wie man sich verhält, hab ich mich bislang gescheut dort anzumelden.

Wenn eben mal die Datenbank geknackt wird und ’zig Benutzerdatensätze ausgelesen werden, aber StudiVZ versichert, dass kein Fremder mit den so gewonnenen Daten unter der eigenen Persönlichkeit gruschelt, glaubt StudiVZ alles ist okay. Es würde mir, wenn ich Spammer wäre, Freudentränen in die Augen treiben, wenn ich Abertausende E-Mail-Adressen, Namen und sonstige persönliche Daten von den Nutzer hätte. Das wäre wie Weihnachten, Geburtstag und nochmal Weihnachten zusammen. Mindestens.

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